Bereits 4 der 11 Anlagen genehmigt!

rot gekennzeichnete WEA sind bereits genehmigt.

Wie man dem offiziellen Geoportal des Kreises Paderborn für die Standorte aller Windkraftanlagen entnehmen kann, wurden mittlerweile vier der elf geplanten Windgiganten genehmigt. Wir haben den Status auf unserer Standorte-Karte entsprechend textuell und farblich kenntlich gemacht.

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Es gibt 12 Kommentare

  1. Die Natur ist eindeutig der Schlüssel für gesunde Luft aller Lebewesen, Bäume sind unverzichtbar für gesundes Atmen. Die Natur ist Teil der Schöpfung und muss unantastbar bleiben.
    Wer sie zerstört aufgrund kranker Ideologie oder Geldgier, zerstört sich selbst und andere. Jeder muss Atmen um zu Leben.
    Windräder in der Grössenordnung haben in Sande nichts zu suchen.

  2. Es ist ein vergehen an die Natur. Zu Beginn das zerstören der Natur beim Aufbau. Anschließend beim Betrieb. Hier leben viele Zugvögel die den großen Rädern zum Opfer werden können. In der Natur existiert soetwas nicht. Hinzu kommt die unnatürlich veränderten Winde. Dazu habe ich ChtaGPT gefragt:

    ChatGPT
    Du:
    Windkrafträder verändern das Microklima. Bitte erkläre es jedem der sich noch nie damit beschäftigt hat.
    ChatGPT:
    Hier ist eine einfach verständliche Erklärung, auch für Menschen, die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben:

    🌬️ Wie beeinflussen Windräder das Mikroklima?
    Windräder erzeugen Strom, indem sie den Wind einfangen. Dabei passiert noch etwas anderes: Sie wirbeln die Luft auf. Das klingt simpel, hat aber ein paar messbare Folgen direkt rund um den Windpark.

    Stell dir vor, du rührst mit einem Löffel in einer Tasse Wasser:
    → Das Wasser wird bewegt und durchmischt.
    Ähnlich wirkt ein Windrad auf die Luft.

    🔄 1. Luft wird durchmischt
    Wenn sich die Rotorblätter drehen, mischen sie die Luft von oben (kühler oder wärmer, je nach Tageszeit) mit der Luft unten (meist wärmer am Tag, kälter in der Nacht).

    Ergebnis:

    In der Nacht wird es am Boden etwas wärmer, weil wärmere Luft von oben nach unten gezogen wird.

    Am Tag kann es am Boden etwas kühler werden.

    Diese Effekte sind klein, aber messbar – oft nur 0,1 bis 1°C.

    💧 2. Bodenfeuchte kann sich leicht ändern
    Weil die Luft besser durchmischt wird:

    Der Boden kann an manchen Stellen etwas schneller trocknen, weil mehr Wind am Boden ankommt.

    Gleichzeitig kann in anderen Situationen feuchtere Luft nach unten gelangen.

    Auch das sind lokale, geringe Effekte, die nur direkt im Windpark und unmittelbar daneben auftreten.

    🌡️ 3. Wärme wird anders verteilt
    Windräder produzieren selbst keine Wärme, aber sie verteilen vorhandene Wärme anders – so wie ein großer Ventilator.

    Sie verändern nicht das Klima einer ganzen Region, sondern nur:

    in der Nähe der Anlagen,

    typischerweise einige hundert Meter bis wenige Kilometer.

    🌱 4. Auswirkungen auf Pflanzen
    Durch die etwas veränderte Luftbewegung können Pflanzen:

    in der Nacht minimal weniger Frostrisiko haben,

    am Tag weniger Hitzestau erleben,

    unter Umständen etwas schneller austrocknen (je nach Standort).

    Diese Effekte sind bisher als klein eingestuft.

    📌 Ganz wichtig
    Windräder verändern nicht das Wetter und nicht das Klima großer Gebiete, sondern nur das Mikroklima – also das Klima im unmittelbaren Umfeld.

    Die Veränderungen sind:
    lokal,
    klein,
    nicht gefährlich,
    aber wissenschaftlich gut nachvollziehbar.

    Fazit, ich bin dagegen!!!

    • Danke Simone für Deine verständlich aufbereiteten Rechercheergebnisse. Wollen wir hoffen, dass möglichst Viele diese auch lesen.

      Und man glaubt zwar, dass die Auswirkungen nicht gefährlich sein sollen, Langzeiterfahrungen gibt es jedoch nicht….

  3. Hallo, ich wollte nachfragen, ob meine Kommentare hier überhaupt veröffentlicht werden. Bisher sehe ich keine Rückmeldung. Ist ein offener Dialog nicht erwünscht, oder sind nur Beiträge gegen Windenergie gewünscht? Danke.

    Natürlich beeinflussen Windräder das Mikroklima – aber nur minimal und nur in unmittelbarer Nähe. Die Veränderungen liegen im Bereich von wenigen Zehntelgrad. Das ist winzig im Vergleich zu anderen Dingen, die das Mikroklima massiv verändern: Städte erwärmen ihre Umgebung um bis zu 10 °C, Straßen, Häuser, Felder und Asphaltflächen verändern Wind, Temperatur und Feuchtigkeit deutlich stärker. Wenn man diese viel größeren Einflüsse verschweigt, aber Windräder herauspickt, wirkt die Kritik nicht sachlich.

    Beim Thema Vögel ist es ähnlich: Ja, Windräder verursachen Kollisionen – aber in sehr geringem Umfang im Vergleich zu den Hauptgefährdungen. Die meisten Vögel sterben durch Katzen, Straßenverkehr und Fensterscheiben. Auch das wird in der Diskussion oft einfach weggelassen.

    Und: Für Windkraft zu sein hat nichts mit Ideologie zu tun. Es ist eine pragmatische Entscheidung für saubere Luft, weniger fossile Abhängigkeit, stabile Strompreise und lokalen Nutzen. Ideologie wäre es, wissenschaftliche Fakten zu ignorieren – nicht, erneuerbare Energie zu unterstützen.

    • Lieber Peter,
      zunächst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag. Es macht Freude zu sehen, wie engagiert Du Deine Meinung vertrittst. Bitte habe Verständnis, dass wir Doppelposts von Dir nicht veröffentlicht haben.

      Du hast Recht, es wurde in Studien nachgewiesen, dass viele Faktoren das Mikroklima beeinflussen. Aber auch (oder gerade) wenn diese Faktoren nur das „Mikroklima“ (also nur regional begrenzt) verändern, müssen diese mit Augenmaß und nur noch im wirklich nötigen Umfang freigegeben werden. Dabei muss das Ziel sein, die IST-Situation des Mikroklimas zumindest zu erhalten, optimalerweise zu verbessern.

      Dabei muss auch beachtet werden, dass Windkraftanlagen nicht nur durch den Betrieb an sich das Mikroklima beeinflussen. Zusätzlich führen auch die Landschaftsveränderungen durch die befestigten Bau- und Serviceflächen für die Anlagen, und die während der gesamten Betriebslaufzeit notwendigen Servicewege mit Breiten von bis zu 30m (in Kurven) zu massiven ökologische Auswirkungen.

      Und was den wirklich nötigen Umfang angeht, die Notwendigkeit für die Stadt Paderborn ist unseres Wissens bisher nicht belegt. Zumal Paderborn den laut WindBG bis 2032 zu erreichenden Flächenbeitragswert bereits heute nicht nur erreicht, sondern sogar verdoppelt hat. Uns leuchtet nicht ein, warum gerade die Bürger im Kreis Paderborn für den Rest von NRW die größte Last der Energiewende tragen sollen.

      • Ich dachte, man könne auf jeden einzelnen Kommentar auf der Seite antworten. Es handelte sich dabei nicht um ein Doppel-Posting, sondern um eine direkte Antwort auf den Beitrag von Mechthild. Außerdem habe ich in meinem Post nicht meine persönliche Meinung geäußert, sondern mich auf wissenschaftlich belegte Fakten bezogen. Wenn unter einem Beitrag ein Button mit der Aufschrift „Antworten“ vorhanden ist, sollte es meiner Ansicht nach auch möglich sein, diesen zu nutzen und entsprechend zu antworten.

        Darüber hinaus stellt sich für mich die Frage, warum man nicht versucht, eine Energiegenossenschaft zu gründen und die Betreiber der Windkraftanlagen dazu zu verpflichten, den Sander Bürgerinnen und Bürgern günstigen Strom bereitzustellen. Ergänzend könnten Ladestationen für E-Autos errichtet werden, an denen der Strom zu vergünstigten Preisen angeboten wird, insbesondere dann, wenn ausreichend Strom durch die Windräder erzeugt wird. A33 ist ja quasi um die Ecke. Das würde nicht nur die Akzeptanz der Windkraft erhöhen, sondern auch einen direkten Mehrwert für die Bevölkerung schaffen.

        • Lieber Peter,

          vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für einen weiteren Kommentar genommen hast. Zeigt es doch, wie sehr Du Dich mit dem Thema auseinandersetzt. Was Deine beiden ersten Antworten vom 25. und 30. 11 auf Mechtilds Kommentar angeht, waren diese beiden exakt identisch. Leider auch was die polemischen Anteile angeht, auf die wir hier nicht näher eingehen werden. Daher haben wir diese beiden nicht veröffentlicht. Wir sind für den Dialog, wenn er denn wertschätzend und sachlich ist.
          Deine Antwort zeigt, dass wir unser eigentliches Anliegen noch deutlicher formulieren müssen:

          Uns geht es nicht darum, dass nur „der angemessene Ausgleich fehlt, damit wir unsere Heimatnatur verkaufen.“
          Wir wollen unser Naherholungsgebiet erhalten! Und das nicht nur für uns, sondern für alle. Im besonderen auch für die Generationen, die nach uns kommen.

          Aber nun zu Deinem eigentlichen Kommentar.

          Du spricht Dich weiterhin für die geplanten Windkraftanlagen aus. Wir begrüßen grundsätzlich auch Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen. Allerdings nicht um jeden Preis. Daher fordern wir verantwortungsbewusste Entscheidungen unserer Bürgervertreter, den Kreis bzw. die Stadt Paderborn nicht weiter mit unnötigen Windrädern „zuzupflastern“.

          Es gibt sicher bessere Standorte für einen Windpark, als ausgerechnet ein Naherholungsgebiet mit landwirtschaftlicher Nutzung, bei denen z.B. die Veränderung des Mikroklimas, die jährliche Feinstaubbelastung der Böden in der Region mit bis zu 300 KILOGRAM pro Windrad oder eine Verschandelung des Landschaftsbildes weniger gravierend sind, als im Sander Bruch. Ganz zu schweigen von den psychologischen Folgen, die sich bei Anwohnern in der unmittelbaren Nähe von Windkraftanlagen zeigen. Um nur die gravierendsten Punkte zu nennen.

          Wir unterstützen durchaus regenerative Energien, sehen aber auch, dass es keine politische Not gibt, dafür ein Naherholungsgebiet „zu opfern“. Dazu hier einige Fakten und Gesetzestexte:

          Bundesweit hat man ein Flächenziel festgelegt: 2% der Fläche für die Nutzung von Windenergie. Im WindBG (Windenergieflächenbedarfsgesetz) ist dieser Flächenbeitragswert für die einzelnen Bundesländer angegeben, NRW muss 1,1% bis 2027 und 1,8% bis 2032 erreicht haben. Die Stadt Paderborn liegt heute schon bei 3,6% und der Kreis Paderborn sogar schon bei 4,8% ihrer Flächen, die der Windenergie zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Regionalplan und den darin ausgewiesenen Windenergiegebieten regelt §249 Abs. 2 Satz 1 BauGB, dass nach Erreichen der Flächenbeitragswerte des WindBG eine Zulassung von Windenergieanlagen nur ausnahmsweise nach §35 Abs. 2 BauGB möglich ist, ……

          §1 Abs. 2 WindBG: Nach Erreichen des jeweiligen Flächenbeitragswertes ist dem überragenden Öffentlichen Interesse am Ausbau der Windenergie nach §2 EEG für Vorhaben, welche außerhalb von Windenergiegebieten liegen, bei der Anwendung des §35 Abs. 2 BauGB Rechnung getragen.

          Der Gesetzgeber will hiermit einen geregelten Ausbau der Windenergie festlegen und eine „Verspargelung“ der Landschaft verhindern.

          Akzeptanz und Mehrwert für die Bevölkerung kann man nicht „kaufen“. Unsere Forderung an unsere Bürgervertreter ist im Grunde genommen ein Stopp der weiteren Belastung der Bürger, sowie der Natur und Landschaft. Paderborn benötigt keine weiteren Windräder. Wir appellieren an eine Politik mit Augenmaß, Vernunft und Weitsicht.

  4. Liebes Redaktionteam danke für die Aufklärung und Paragraphen. (Mit wem schreibe ich hier eigentlich?)
    Mir ist wichtig zu betonen, dass meine Aussagen nicht polemisch gemeint waren. Ich habe versucht den Kommentar von Mechthild sachlich und nüchtern zu betrachten und mich dabei auf verfügbare Daten und Studien zu stützen. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass die Darstellung zugespitzt oder wertend wirkt, bitte ich dies zu entschuldigen – das war nicht meine Absicht.
    Mir geht es ausschließlich um eine fachliche Einordnung und einen konstruktiven Austausch auf Basis belastbarer Informationen.
    Deshalb auch diese Frage, woher kommt diese Zahl 300 kg Feinstaub?

    Es gibt keine offizielle (staatliche) Angabe, die pauschal die „maximale Feinstaubbelastung eines Windrads über 20 Jahre in Kilogramm“ nennt — aber aus aktuellen wissenschaftlichen Lebenszyklus-Analysen und Studien kann man grobe Größenordnungen zur Partikelemission/Mikroplastik-Abrieb und Staub herleiten.

    Was Studien sagen: Partikel- und Abrieb-Emissionen eines Windrads

    Mikroplastik- und Materialabrieb an Rotorblättern

    Ein realistischer Schätzwert aus technischen Analysen (z. B. dänische Studien & deutsche Schätzungen):

    Onshore-Rotorblatt-Abrieb pro Blatt pro Jahr: 8 – 50 g

    3 Blatt pro Anlage ergibt: 24 – 150 g pro Jahr

    Über 20 Jahre (oberer realistischer Bereich): etwa 3 kg
    Diese Zahl berücksichtigt realistische Abriebmengen – nicht extreme Ausreißer.

    Studien mit konservativen („Worst Case“) Annahmen

    Einige Gutachten gehen im „Worst-Case-Szenario“ von einem Abrieb an Lack/Verbundmaterial aus:

    Maximal ca. 10 kg Partikelabtrag insgesamt über 20 Jahre pro Anlage – extreme Abschätzung.

    Andere realistische Schätzungen aus Verbands-Analysen

    Der Bundesverband Windenergie und weitere Studien benennen einen mittleren jährlichen Materialverlust von ca. 2,7 kg pro Anlage und Jahr, was über:

    ~54 kg über 20 Jahre entsprechen würde als sehr großzügige Schätzung.

    Zusammenfassung realistischer Spannweiten

    Quelle / Ansatz Feinstaub / Partikel-Emission pro Windrad über 20 Jahre

    Realistische technische Studien (Rotorblatt-Abrieb) ~3 kg
    „Worst Case“ Gutachten (Lack + Abrieb) ~≤ 10 kg
    Grobe Hochrechnung (mittelwertige Materialabnutzung) ~≈ 50 kg

    Fazit: Selbst bei konservativen Hochrechnungen liegt die Gesamt-Feinstaub-/Partikelemission eines einzelnen Windrads über 20 Jahre deutlich unter 100 kg, meist eher im ein- bis zweistelligen Kilogrammbereich.

    Einordnung: Vergleich zu anderen Quellen

    Diese Größenordnung ist extrem klein im Vergleich zu anderen Staub- und Partikelquellen z. B.:

    Reifenabrieb allein in Deutschland pro Jahr: bis zu 100 000 tonnen – also 100 Millionen kg!!

    Das bedeutet: Die Partikelemission eines Windrads über 20 Jahre bleibt unscheinbar gering im Gesamtkontext der Umwelt-Feinstaubbelastung.

    Quellen (Belege)p
    Rotorblatt-Abrieb und Mikroplastik-Emissionen über Lebenszyklus: technische Studien, z. B. Dänemark bzw. deutsche Verbandszahlen.

    Gutachten zur maximalen Partikelemission im Extremfall (Lackabrieb).

    Ich bin übrigens DIREKT von den Windkraftanlagen „betroffen“ und kann die einwenden einiger absolut nachvollziehen.

    • Lieber Peter,

      vielen Dank für Deinen Enthusiasmus, mit dem Du hier die Diskussion antreibst. Allerdings ist es für die Diskussion hier völlig ausreichend, wenn Du Deine Antworten hier einmal postest. (Die beiden Dubletten werden wir in den nächsten Tagen wieder von dieser Seite nehmen.)

      Mit Gutachten ist das immer so eine Sache. Spannend ist, dass Du scheinbar nur die „…offizielle (staatliche) Angabe…“ als richtig anerkennst, jedoch die breite Spannweite der wissenschaftlichen Gutachten außer Acht lässt. Wie treu die Politik Ihren eigenen Linien und wie Wahrhaftig unsere Politik ist, haben wir nach den letzten Bundestagswahlen erlebt. Wurde da mit offenen Karten gespielt? Gab es von Anfang an eine „hidden Agenda“? Doch das ist noch einmal ein ganz anderes Thema.

      Du hast in Deiner Antwort sehr interessante Punkte angesprochen, auf die wir gerne noch eingehen werden. Unsere Statements dazu werden wir in den nächsten Tagen an anderer Stelle auf dieser Seite veröffentlichen. Denn hier ging es ja nun mal darum, dass schon 4 der 11 Anlagen genehmigt sind.

      Daher an dieser Stelle nur noch eine direkte Frage an Dich:

      Du sprichst davon, dass direkt von den geplanten Anlagen betroffen bist und auch die Einwände einiger (Anwohner) absolut nachvollziehen kannst. Und wie stehst Du dazu? Was geht in Dir vor, wenn Du daran denkst, aus Deinem Küchenfenster über Wiesen zu schauen und Dein Blick an den Windgiganten hängen bleibt? Und es ständig in Deinem Haus flackert, weil der Schlagschatten der Rotoren immer wieder kurz das Zimmer etwas abdunkelt? Und wenn es nicht bei Dir nicht so ist (Wir wissen ja nicht, worauf Du aus Deiner Küche schaust): Was geht in Dir vor, wenn Du Dir das bei Deinen Nachbarn vorstellst?

      PS: Den ersten Teil der von uns angekündigten Statements findest Du hier: der ökoligische Rucksack Teil I – Studien zu Feinstaub

  5. Liebes Redaktionteam danke für die Aufklärung und Paragraphen. (Mit wem schreibe ich hier eigentlich?)
    Mir ist wichtig zu betonen, dass meine Aussagen nicht polemisch gemeint waren. Ich habe versucht den Kommentar von Mechthild sachlich und nüchtern zu betrachten und mich dabei auf verfügbare Daten und Studien zu stützen. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass die Darstellung zugespitzt oder wertend wirkt, bitte ich dies zu entschuldigen – das war nicht meine Absicht.
    Mir geht es ausschließlich um eine fachliche Einordnung und einen konstruktiven Austausch auf Basis belastbarer Informationen.
    Deshalb auch diese Frage, woher kommt diese Zahl 300 kg Feinstaub?

    Es gibt keine offizielle (staatliche) Angabe, die pauschal die „maximale Feinstaubbelastung eines Windrads über 20 Jahre in Kilogramm“ nennt — aber aus aktuellen wissenschaftlichen Lebenszyklus-Analysen und Studien kann man grobe Größenordnungen zur Partikelemission/Mikroplastik-Abrieb und Staub herleiten.
    Was Studien sagen: Partikel- und Abrieb-Emissionen eines Windrads
    Mikroplastik- und Materialabrieb an Rotorblättern
    Ein realistischer Schätzwert aus technischen Analysen (z. B. dänische Studien & deutsche Schätzungen):
    Onshore-Rotorblatt-Abrieb pro Blatt pro Jahr: 8 – 50 g
    3 Blatt pro Anlage ergibt: 24 – 150 g pro Jahr
    Über 20 Jahre (oberer realistischer Bereich): etwa 3 kg
    Diese Zahl berücksichtigt realistische Abriebmengen – nicht extreme Ausreißer.
    Studien mit konservativen („Worst Case“) Annahmen

    Einige Gutachten gehen im „Worst-Case-Szenario“ von einem Abrieb an Lack/Verbundmaterial aus:

    Maximal ca. 10 kg Partikelabtrag insgesamt über 20 Jahre pro Anlage – extreme Abschätzung.

    Andere realistische Schätzungen aus Verbands-Analysen

    Der Bundesverband Windenergie und weitere Studien benennen einen mittleren jährlichen Materialverlust von ca. 2,7 kg pro Anlage und Jahr, was über:

    ~54 kg über 20 Jahre entsprechen würde als sehr großzügige Schätzung.

    Zusammenfassung realistischer Spannweiten

    Quelle / Ansatz Feinstaub / Partikel-Emission pro Windrad über 20 Jahre

    Realistische technische Studien (Rotorblatt-Abrieb) ~3 kg
    „Worst Case“ Gutachten (Lack + Abrieb) ~≤ 10 kg
    Grobe Hochrechnung (mittelwertige Materialabnutzung) ~≈ 50 kg

    Fazit: Selbst bei konservativen Hochrechnungen liegt die Gesamt-Feinstaub-/Partikelemission eines einzelnen Windrads über 20 Jahre deutlich unter 100 kg, meist eher im ein- bis zweistelligen Kilogrammbereich.

    Einordnung: Vergleich zu anderen Quellen

    Diese Größenordnung ist extrem klein im Vergleich zu anderen Staub- und Partikelquellen z. B.:

    Reifenabrieb allein in Deutschland pro Jahr: bis zu 100 000 tonnen – also 100 Millionen kg!

    Das bedeutet: Die Partikelemission eines Windrads über 20 Jahre bleibt unscheinbar gering im Gesamtkontext der Umwelt-Feinstaubbelastung.

    Quellen (Belege)p
    Rotorblatt-Abrieb und Mikroplastik-Emissionen über Lebenszyklus: technische Studien, z. B. Dänemark bzw. deutsche Verbandszahlen.

    Gutachten zur maximalen Partikelemission im Extremfall (Lackabrieb).

    Ich bin übrigens DIREKT von den Windkraftanlagen „betroffen“ und kann die einwenden einiger absolut nachvollziehen.

  6. Liebes Redaktionteam danke für die Aufklärung und Paragraphen. (Mit wem schreibe ich hier eigentlich?)
    Mir ist wichtig zu betonen, dass meine Aussagen nicht polemisch gemeint waren. Ich habe versucht den Kommentar von Mechthild sachlich und nüchtern zu betrachten und mich dabei auf verfügbare Daten und Studien zu stützen. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass die Darstellung zugespitzt oder wertend wirkt, bitte ich dies zu entschuldigen – das war nicht meine Absicht.
    Mir geht es ausschließlich um eine fachliche Einordnung und einen konstruktiven Austausch auf Basis belastbarer Informationen.
    Deshalb auch diese Frage, woher kommt diese Zahl 300 kg Feinstaub?

    Es gibt keine offizielle (staatliche) Angabe, die pauschal die „maximale Feinstaubbelastung eines Windrads über 20 Jahre in Kilogramm“ nennt — aber aus aktuellen wissenschaftlichen Lebenszyklus-Analysen und Studien kann man grobe Größenordnungen zur Partikelemission/Mikroplastik-Abrieb und Staub herleiten.
    Was Studien sagen: Partikel- und Abrieb-Emissionen eines Windrads
    Mikroplastik- und Materialabrieb an Rotorblättern
    Ein realistischer Schätzwert aus technischen Analysen (z. B. dänische Studien & deutsche Schätzungen):
    Onshore-Rotorblatt-Abrieb pro Blatt pro Jahr: 8 – 50 g
    3 Blatt pro Anlage ergibt: 24 – 150 g pro Jahr
    Über 20 Jahre (oberer realistischer Bereich): etwa 3 kg
    Diese Zahl berücksichtigt realistische Abriebmengen – nicht extreme Ausreißer.
    Studien mit konservativen („Worst Case“) Annahmen

    Einige Gutachten gehen im „Worst-Case-Szenario“ von einem Abrieb an Lack/Verbundmaterial aus:

    Maximal ca. 10 kg Partikelabtrag insgesamt über 20 Jahre pro Anlage – extreme Abschätzung.

    Andere realistische Schätzungen aus Verbands-Analysen

    Der Bundesverband Windenergie und weitere Studien benennen einen mittleren jährlichen Materialverlust von ca. 2,7 kg pro Anlage und Jahr, was über:

    ~54 kg über 20 Jahre entsprechen würde als sehr großzügige Schätzung.

    Zusammenfassung realistischer Spannweiten

    Quelle / Ansatz Feinstaub / Partikel-Emission pro Windrad über 20 Jahre

    Realistische technische Studien (Rotorblatt-Abrieb) ~3 kg
    „Worst Case“ Gutachten (Lack + Abrieb) ~≤ 10 kg
    Grobe Hochrechnung (mittelwertige Materialabnutzung) ~≈ 50 kg

    Fazit: Selbst bei konservativen Hochrechnungen liegt die Gesamt-Feinstaub-/Partikelemission eines einzelnen Windrads über 20 Jahre deutlich unter 100 kg, meist eher im ein- bis zweistelligen Kilogrammbereich.

    Einordnung: Vergleich zu anderen Quellen

    Diese Größenordnung ist extrem klein im Vergleich zu anderen Staub- und Partikelquellen z. B.:

    Reifenabrieb allein in Deutschland pro Jahr: bis zu 100 000 tonnen – also 100 Millionen kg!

    Das bedeutet: Die Partikelemission eines Windrads über 20 Jahre bleibt unscheinbar gering im Gesamtkontext der Umwelt-Feinstaubbelastung.

    Quellen (Belege)p
    Rotorblatt-Abrieb und Mikroplastik-Emissionen über Lebenszyklus: technische Studien, z. B. Dänemark bzw. deutsche Verbandszahlen.

    Gutachten zur maximalen Partikelemission im Extremfall (Lackabrieb).

    Ich bin übrigens DIREKT von den Windkraftanlagen „betroffen“ und kann die einwenden einiger absolut nachvollziehen.

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