der Ökologische Rucksack Teil II – DAS Gegenargument Reifenabrieb

Sehr häufig wird in Debatten zu diesem Thema argumentiert, dass der Abrieb von Autoreifen um ein Vielfaches höher ist, als der Feinstaub, den Windkraftanlagen produzieren.

Mit diesem Ablenkungsmanöver wird versucht, das Problem bei Windkraftanlagen kleinzureden. Denn schließlich konzentriert sich die Belastung durch Windkraftanlagen rund um die Windparks, während der Reifenabrieb bundesweit entsteht.

Auch darf man nicht vergessen, dass der Feinstaub von Windkraftanlagen zusätzlich zu dem Reifenabrieb entsteht. Das ist, als wenn man die Frage stellt:

Stirbt ein Raucher früher, wenn er täglich 21 statt 20 Zigaretten raucht?

Die Antwort auf solch eine Frage ist immer abhängig davon, wen man befragt, denn es gibt unterschiedliche Ebenen:

1. Die statistische Ebene (Das Argument der Befürworter)

Wenn man einen Statistiker fragt: „Macht die 21. Zigarette einen Unterschied?“, wird er sagen: Das zusätzliche Risiko ist im Vergleich zum Grundrisiko der 20 Zigaretten so gering, dass es im statistischen Rauschen untergeht.

Übertragen auf die Windkraft: Wenn wir bereits 100.000 Tonnen Mikroplastik (Reifen) haben, fallen 20 Tonnen (Windkraft) nicht ins Gewicht. Das System ist ohnehin schon „krank“.

2. Die toxikologische Ebene

Wenn man einen Biologen fragt, wird die Antwort anders ausfallen: Jedes zusätzliche Schadstoffmolekül erhöht die Belastung. Es gibt keinen Grund zu sagen: „Weil ich eh schon rauche, ist es egal, ob ich noch eine Schadstoffquelle hinzufüge.“

Der „Tipping Point“: In der Ökologie gibt es Schwellenwerte. Ein Boden kann eine gewisse Menge an Fremdstoffen puffern. Die zusätzliche Belastung durch ein Windrad könnte genau das Quäntchen sein, das an einem bestimmten Standort (z. B. einem sensiblen Acker oder Wald) das Fass zum Überlaufen bringt.

Vermeidbarkeit: Nur weil man ein großes Problem (Verkehr) noch nicht gelöst hat, entbindet das einen nicht von der Pflicht, bei einer neuen Technologie (Windkraft) von Anfang an auf Schadstofffreiheit zu achten.

Unser Fazit

Da stellt sich uns die Frage: Ist Euch die zusätzliche Belastung durch die 11 Windgiganten egal, da das System (die Sander Natur) eh schon krank ist?

Oder sollte man in den Regionen wo absolut keine Notwendigkeit für zusätzliche Windräder mehr besteht (Kreis und Stadt Paderborn) diese zusätzliche Belastung erst gar nicht mehr aufkommen lassen? Und damit für Eure Kinder eine Welt hinterlassen, die so wenig wie möglich vorbelastet ist?

Schreibt uns gern Eure Meinung dazu in die Kommentare.

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